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UNESCO-WELTERBE SchUM-Stätten
Speyer, Worms und Mainz

SchUM שו"ם

ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen hebräischen Städtenamen.

SchUM-Artist in Residence 2026

SchUM-Artist in Residence 2025/2025

Startschuss für SchUM-Artist in Residence! Ende April sind die mit Spannung erwarteten internationalen Stipendiat:innen Roy Efrat, Atalya Laufer und Raphaël Fischer-Dieskau in Speyer, Worms und Mainz eingetroffen und haben ihre jeweiligen Arbeitsaufenthalte begonnen. Bis Ende Mai 2026 werden sie sich vor Ort künstlerisch mit der Geschichte und Kultur der SchUM-Gemeinden auseinandersetzen. Ziel des Stipendienprogramms ist es, historische Orte, Traditionen und Erinnerungsräume in einen Dialog mit aktuellen künstlerischen Perspektiven zu bringen und so neue Zugänge zum jüdischen Erbe am Rhein zu schaffen.

Bereits in der kommenden Woche erhalten Interessierte erstmals die Gelegenheit, die diesjährigen Stipendiat:innen und ihre Projekte näher kennenzulernen: In den „Artist Talks“ (Künstler:innen-Gespräche) stellen die Kunstschaffenden ihre Vorhaben, und Arbeitsansätze vor und berichten über ihre ersten Eindrücke aus den SchUM-Städten. Die Gespräche bieten einen unmittelbaren Einblick in die künstlerischen Prozesse und eröffnen den Dialog zwischen Kunst, Geschichte und Gegenwart. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

MI 6. Mai| 14:30 Uhr | Speyer: Artist Talk mit Roy Efrat (Englisch)

Künstlerhaus Speyer, Große Sämergasse 1A, 67346 Speyer

MI 13. Mai | 18 Uhr | Worms: Artist Talk mit Atalya Laufer

SchUM-Lab, Neumarkt 10, 67547 Worms

DO 21. Mai | 18 Uhr | Mainz: Artist Talk und Cello-Konzert mit Raphaël Fischer-Dieskau

Klarastraße 10, 55116 Mainz (Außenbereich)

Aktuelles

Artist Talks und Abschlussveranstaltungen im Mai

Übersicht der Events im Rahmen von SchUM-Artist in Residence

Startschuss für SchUM-Artist in Residence 2026: In den nächsten Wochen erwarten Sie spannende Events im Residenzprogramm in Speyer, Worms und Mainz. Treffen Sie die internationalen Kunstschaffenden persönlich, werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit und seien dabei, wenn

Eventübersicht SchUM-AiR

Startschuss für SchUM-Artist in Residence 2026: In den nächsten Wochen erwarten Sie spannende Events im Residenzprogramm in Speyer, Worms und Mainz. Treffen Sie die internationalen Kunstschaffenden persönlich, werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit und seien dabei, wenn Kunst, Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen.

🟣 MI 6.5. | 14:30 Uhr | Speyer
🗣️ Artist Talk mit Roy Efrat (Englisch)
📍 Künstlerhaus Speyer, Große Sämergasse 1A, 67346 Speyer

🟣 MI 13.5. | 18 Uhr | Worms
🗣️ Artist Talk mit Atalya Laufer
📍 SchUM-Lab, Neumarkt 10, 67547 Worms

🟣 DO 21.5. | 18 Uhr | Mainz
🗣️ Artist Talk mit Raphaël Fischer-Dieskau + Cello-Konzert
📍 Klarastraße 10, 55116 Mainz (Außenbereich)

⚪ DI 26.5. | 18 Uhr | Worms
🎨 Projektpräsentation mit Atalya Laufer
📍 Ort wird bekannt gegeben

⚪ DI 26.5. | 18:30 Uhr | Speyer
🎨 Projektpräsentation mit Roy Efrat (Englisch)
📍 Historischer Ratssaal, Maximilianstr. 12 ,67346 Speyer

⚪ MI 27.5. | 17:30 Uhr | Mainz
🎨 Projektpräsentation mit Raphaël Fischer-Dieskau
📍 Klarastraße 10, 55116 Mainz (Außenbereich

⚪ FR 29.5. | ab 19 Uhr | Speyer
🎨 Roy Efrat x Kult(o)urnacht Speyer
📍 Künstlerhaus Speyer, Große Sämergasse 1A, 67346 Speyer

Von der Idee zum fertigen Werk: Bei den Artist Talks erhalten Sie erste Einblicke – bei den Abschlussevents werden die Projekte in ihrer finalen Form präsentiert. Freier Eintritt & Anmeldung nicht erforderlich.

Hybrider Vortrag im Rahmen von SchUM Insights am 12. Mai

„Die Raumform, wie die Kultform bleibt schwankend“

Vor fast hundert Jahren legte der junge Kunsthistoriker Richard Krautheimer 1927 mit seiner Publikation „Mittelalterliche Synagogen“ die erste grundlegende kunsthistorische Studie zur Architektur mittelalterlicher Synagogen vor. Seine Thesen prägten über Jahrzehnte die Forschung und werden auch heute noch als zentrale

SchUM Insights 12. Mai

Vor fast hundert Jahren legte der junge Kunsthistoriker Richard Krautheimer 1927 mit seiner Publikation „Mittelalterliche Synagogen“ die erste grundlegende kunsthistorische Studie zur Architektur mittelalterlicher Synagogen vor. Seine Thesen prägten über Jahrzehnte die Forschung und werden auch heute noch als zentrale Referenz genutzt, wenn es um die Beschreibung und Charakterisierung der Synagoge als bauliches Zentrum des jüdischen Gemeindelebens im mittelalterlichen Stadtraum geht. Archäologische Befunde, vergleichende Bauforschung und eingehendere Quellenstudien haben das jedoch seitdem das Wissen um die Bedeutung dieser Bauten wesentlich erweitert und zeichnen heute ein nochmals komplexeres Bild, als es seinerzeit Richard Krautheimer ausformulierte.

Anlässlich des beinahe hundertjährigen Jubiläums dieser Studie widmet sich PD Dr.-Ing. habil. Simon Paulus in seinem hybriden Vortrag, der im Rahmen der Vortragsreihe „SchUM Insights“ des SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V. am 12. Mai 2026 um 18 Uhr im Landesmuseum Mainz stattfindet und auch online verfolgt werden kann, einer kritischen Würdigung und Revision dieser wegweisenden Arbeit Krautheimers. Ausgehend von den Synagogen der SchUM-Gemeinden und gestützt auf aktuelle interdisziplinäre Ansätze wird er nicht nur die historische Bedeutung dieser Bauten beleuchten, sondern auch gegenwärtige Diskurse und künftige Perspektiven der Forschung zur baulichen Infrastruktur und Topographie jüdischer Siedlungsquartiere vorstellen. Simon Paulus ist ausgewiesener Experte für Architekturgeschichte, mittelalterlichen Synagogenbau sowie Architektur für den jüdischen Kultus (Antike bis 21. Jahrhundert) und ist derzeit als Privatdozent am Institut für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart tätig.

Anmeldung per E-Mail bis zum 11. Mai um 12 Uhr unter: anmeldung_at_gdke.rlp.de. Der Zugangslink wird den Teilnehmenden nach Anmeldeschluss per E-Mail zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „SchUM Insights“ des SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V., die sich den vielfältigen Facetten des jüdischen Erbes in Deutschland und der Geschichte der SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz widmet. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Landesmuseum Mainz – Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – statt.

Mobiles Besuchszentrum SchUMobil ab April 2026 in Worms

2024 ging das „SchUMobil“ erstmals auf Reisen in die SchUM-Stadt Speyer. Höhepunkte waren die Besuche der Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland, Talya Lador-Fresher, gemeinsam mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer im August und des Innenministers Michael Ebling während der bundesweiten Eröffnung

SchUMobil beim Eröffnungsfest zum Kultursomme RLP 2025 in Mainz

2024 ging das „SchUMobil“ erstmals auf Reisen in die SchUM-Stadt Speyer. Höhepunkte waren die Besuche der Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland, Talya Lador-Fresher, gemeinsam mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer im August und des Innenministers Michael Ebling während der bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals im September. 2025 konnte das mobile Besuchszentrum erstmals in der Landeshauptstadt Mainz unter anderem beim Eröffnungsfest zum Kultursommer Rheinland-Pfalz, bei der Mainzer Museumsnacht, dem Mainzer Wissenschaftsmarkt und beim Tag der offenen Tür der Jüdischen Kultusgemeinde Mainz-Rheinhessen erlebt werden. Im Jubiläumsjahr des UNESCO-Welterbes SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz kehrt das SchUMobil in seine Geburtsstadt Worms zurück und wird bei verschiedenen Veranstaltungen zu sehen sein.

Die erste Gelegenheit zur Begegnung bietet sich am 12. April beim Veranstaltungswochenende „Worms blüht auf“: Gemeinsam mit dem SchUM-Verein lädt das SchUMobil von 12 bis 17 Uhr auf dem Synagogenplatz zu einer Entdeckungsreise in die Geschichte, die Tradition und die Kultur des UNESCO-Welterbes SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz ein. Die nächsten Termine finden im Rahmen der „Wormser Weinmeile“ am 25. und 26. April sowie beim UNESCO-Welterbetag am 7. Juni statt. Auch bei der Wormser „Kulturnacht“ am 13. Juni ist das SchUMobil vertreten. Ein besonderes Highlight am frühen Abend: Der begleitende Kinder-Workshop „Lesen und Schreiben mit Jakub. Eine Zeitreise in die Vergangenheit“. In dem kostenfreien Workshop des SchUM-Städte e.V. wird die Geschichte des Waisenjungen Jakub erzählt, der in Worms von dem jüdischen Gelehrten MaHaRiL zum Zauberlehrling ausgebildet wird und dafür eine Prüfung bestehen muss. Die Teilnehmenden werden mit Jakub in das hebräische Alphabet, das Alef-Bet, eingeführt und können mit dem SchUMobil das einzigartige jüdische Erbe am Rhein spielerisch entdecken.

Zum SchUMobil

Das SchUMobil ist ein mobiles pädagogisches Angebot im öffentlichen Raum, das Besuchende kompakt und leicht zugänglich mit auf eine Reise durch das erste jüdische UNESCO-Welterbe Deutschlands nimmt. Im Mittelpunkt stehen die globale wie regionale Bedeutung der SchUM-Stätten: Was ist SchUM eigentlich? Welche Welterbekomponenten gibt es in Speyer, Worms und Mainz, und was macht sie weltweit so besonders? Welche jüdischen Rituale und Bräuche gibt es in der aschkenasischen Alltagskultur? Kleine Mitmachstationen, wie die spannenden „Wusstest Du schon?“-Tafeln, laden Groß und Klein dazu ein, das UNESCO-Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz spielerisch zu entdecken. Wissenswertes über die große jüdische Vergangenheit am Rhein sowie das Zusammenleben von Christen und Juden fördert nachhaltig gegenseitiges Verstehen, Toleranz und Respekt.

Das SchUMobil wurde 2023 von der Kulturkoordination Worms in Zusammenarbeit mit dem SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e. V. für das UNESCO-Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz entwickelt und 2024 erweitert.

Mit einem bunten Festjahr feiert das erste jüdische Welterbe Deutschlands sein fünfjähriges Jubiläum

SchUM feiert 5 Jahre Welterbe

Am 27. Juli 2021 um 15:47 Uhr war es soweit: Nach jahrelangen Bemühungen wurden die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz als UNESCO Welterbe anerkannt – das erste jüdische Welterbe in Deutschland und Erbe für die gesamte Menschheit. Mit einem bunten

Beflaggung Speyer 2021

Am 27. Juli 2021 um 15:47 Uhr war es soweit: Nach jahrelangen Bemühungen wurden die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz als UNESCO Welterbe anerkannt – das erste jüdische Welterbe in Deutschland und Erbe für die gesamte Menschheit. Mit einem bunten Festjahr feiert der SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e. V. gemeinsam mit den SchUM-Städten 2026 das erste Jubiläum im „Jerusalem am Rhein“.

Die seit dem Mittelalter eng miteinander verbundenen jüdischen Gemeinden in den drei Kathedralstädten am Rhein Speyer, Worms und Mainz hatten immensen Einfluss auf die Architektur, die Kultur, die liturgische Dichtung und das religiöse Recht des nord-, mittelund osteuropäischen Judentums (Aschkenas). Seither gelten die SchUM-Gemeinden als Zentrum und Wiege des aschkenasischen Judentums. Hier sind vorbildgebende Synagogenbauten, beeindruckende und richtungsweisende Ritualbäder sowie die ältesten erhaltenen jüdischen Friedhöfe Europas entstanden und als Zeugnisse des reichen jüdischen Lebens heute noch zu entdecken. Es sind herausragende Belege der 1.000-jährigen Geschichte von Jüdinnen und Juden am Rhein. Der Begriff SchUM setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Städtenamen zusammen: Schpira - Speyer, Warmaisa - Worms, Magenza – Mainz. Die SchUMStätten und ihr Erbe verbinden jüdische mit europäischer und globaler Geschichte.
Site-Managerin der SchUM-Stätten und Geschäftsführerin des SchUM-Städte e. V., Birgit Kita, betont die herausragende Bedeutung des Welterbes: „Fünf Jahre UNESCO-Welterbe sind ein wichtiger Meilenstein – doch SchUM klingt in der jüdischen Welt seit fast 1.000 Jahren nach. Architektur, Kultur und religiöse Traditionen, die hier entstanden sind, erzählen von einer einzigartigen Geschichte, von dunklen und hellen Zeiten des jüdischen Lebens am Rhein, die bis heute Identität stiftet – in Deutschland und weltweit. An keinem anderen Ort sind die Zeugnisse so eindrucksvoll erhalten wie im Jerusalem am Rhein.“

Über das gesamte Jahr hinweg erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges Programm – von Ausstellungen, festlichen Events wie der Eröffnung des ersten SchUM-Besuchszentrums in der SchUM-Stadt Mainz oder der feierlichen Übergabe der Welterbe-Urkunde-Kopien an die Vorstandsmitglieder des SchUM-Städte e. V. samt festlicher Jahresfeier in Speyer bis hin zu wissenschaftlichen Vorträgen und Workshops. „Das Welterbe verbindet uns – über Zeiten, Religionen, Kulturen und Grenzen hinweg. Wir freuen uns gemeinsam mit den Menschen vor Ort und aus der Region diese internationale Strahlkraft jüdischen Lebens mit den Events im Jubiläumsjahr zu feiern“, so Birgit Kita.
Stefanie Seiler, Vorstandsvorsitzende und Oberbürgermeisterin der Stadt Speyer, ergänzt: „Schon seit dem Mittelalter richtet die Welt ihren Blick auf SchUM. Seit fünf Jahren steht unser serielles Welterbe für Geschichte von internationalem Rang und unsere gemeinsame Verantwortung, dieses Erbe der Menschheit weiter in die Welt zu tragen. Die Eröffnung des ersten Besuchszentrums für das Welterbe in Mainz sowie die Übergabe der Welterbe-Urkunde-Kopien in Speyer unterstreichen die vertrauensvolle Zusammenarbeit und würdigen das Engagement aller Beteiligten. Zugleich wird dadurch deutlich, dass die Bedeutung von SchUM nur im Zusammenspiel der beteiligten Städte vollständig erfahrbar wird.“

Die einzelnen Veranstaltungen und Termine werden in Kürze bekanntgegeben.

Unsere Website wird derzeit überarbeitet

Um Ihnen bald ein optimiertes Nutzungserlebnis sowie aktualisierte Inhalte und neue Funktionen bieten zu können, wird unsere Website aktuell umfassend überarbeitet. Einige Bereiche und Funktionen stehen daher vorübergehend nicht wie gewohnt zur Verfügung. Aber keine Sorge – wir sind

Coming Soon Website

Um Ihnen bald ein optimiertes Nutzungserlebnis sowie aktualisierte Inhalte und neue Funktionen bieten zu können, wird unsere Website aktuell umfassend überarbeitet.

Einige Bereiche und Funktionen stehen daher vorübergehend nicht wie gewohnt zur Verfügung. Aber keine Sorge – wir sind bald wieder für Sie da!

Selbstverständlich finden Sie weiterhin Wissenswertes zu den SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz sowie hilfreiche Informationen rund um Ihren Besuch in SchUM auf den entsprechenden Seiten.

Bleiben Sie gespannt – wir halten Sie auf dem Laufenden und freuen uns schon darauf, Ihnen bald unsere neue Website präsentieren zu dürfen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit Social-Media immer up-to-date sein!

Für tagesaktuelle News, Ankündigungen von Terminen und Events in den SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz oder spannende Einblicke in die Arbeit des SchUM-Städte e.V. folgen Sie uns auch gerne auf unseren Social-Media-Kanälen unter welterbe.schum. Wir freuen uns auf den Austausch!

QR-Codes der Social-Media-Kanäle

Für tagesaktuelle News, Ankündigungen von Terminen und Events in den SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz oder spannende Einblicke in die Arbeit des SchUM-Städte e.V. folgen Sie uns auch gerne auf unseren Social-Media-Kanälen unter welterbe.schum. Wir freuen uns auf den Austausch!

Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz sind UNESCO-Welterbe!

Judensand Mainz
© Carsten Costard

Seit 27. Juli 2021 sind die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz UNESCO-Welterbe!

Die SchUM-Stätten umfassen einzigartige, vorbildgebende Gemeindezentren, Monumente und Friedhöfe. Es sind herausragende, besonders frühe und in einzigartiger Dichte und Vollständigkeit erhaltene Zeugnisse einer lebendigen jüdischen Tradition in dieser Region und darüber hinaus. Die SchUM-Stätten erzählen vom Verbund der SchUM-Gemeinden im Mittelalter. In ihnen zeigen sich die bauliche Innovationskraft und die herausragende Gelehrsamkeit. Hier gab es Schnittpunkte und auch Austausch mit der nichtjüdischen Umgebungskultur. Hier spiegeln sich die hellsten und dunkelsten Zeiten jüdischer Geschichte. Hier stand die Wiege des aschkenasischen Judentums und hier reichen die jahrhundertealten Wurzeln in eine jüdische Gegenwart und Zukunft hinein.
UNESCO-Website zu SchUM

Speyer, Innenraum der Synagoge im 12. Jh. (Rekonstruktion)
Dannie Klompsma

»I do not have to explain it to you, but in Ashkenazi Jewish history the Rheinland is the cradle of European Jewry. To be around in the ShUM cities is connecting to the earliest traditions of the pioneer Jews who entered Europe through Rome and Italy. It connects us physically to the Chasidei and Chachmei Ashkenaz, who shaped (world) Judaism so prominently.«

Filme zu SchUM

Filme zu den SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz finden Sie auf dieser Seite und auf unserem YouTube Kanal.

Stimmen für SchUM

OB Stefanie Seiler
OB Stefanie Seiler© Karl Hoffmann
Stefanie Seiler Oberbürgermeisterin der Stadt Speyer/Vorstandsvorsitzende des SchUM e.V.

»Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz sind sichtbares, einzigartiges jüdisches Erbe - und seit Ende Juli 2021 auch UNESCO-Welterbe! Dieses Ziel nach vielen Jahren intensiver Forschung, Abstimmungen und kreativer Prozesse erreicht zu haben, erfüllt alle Beteiligten mit großer Freude. Wir möchten das jüdische Welterbe SchUM noch bekannter machen und an diesen Stätten zeigen, wie vielfältig, innovativ und prägend die jüdischen SchUM-Gemeinden waren. Wir wünschen uns, dass die drei Städte und all die Gäste, die staunend vor und in den Synagogen und Ritualbädern stehen und die 'Ewigen Orte', die jüdischen Friedhöfe besuchen, unsere Botschaft weitertragen. Für einen angemessenen und sorgsamen Umgang mit den SchUM-Stätten und für die Verantwortung, die wir alle für die jüdische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tragen.«

Aron Schuster
Aron Schuster© Uwe Steinert
Aron Schuster Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

»Für das jüdische Leben in Deutschland und Europa sind die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz von maßgeblicher Bedeutung. Sie sind der Ursprung einer langen und bedeutenden Geschichte, vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die in den SchUM-Gemeinden wurzelnden Traditionen haben bis heute Gültigkeit und Einfluss auf jüdisches Leben weltweit.

Herausragende Persönlichkeiten, wie Raschi und Rabbi Gerschom haben aus dem heutigen Rheinland-Pfalz heraus das aschkenasische Judentum maßgebend geprägt.

Mit der Anerkennung der SchUM-Städte als UNESCO-Weltkulturerbe ist es möglich, die Vergangenheit dieses weltweit einmaligen Erbes zu bewahren, es in die Gegenwart zu bringen und daraus für die Zukunft zu lernen.«

Petra Gerster
Petra Gerster© Rico Rossival
Petra Gerster Journalistin, bis Ende 05/2021 ZDF-Redakteurin

»Als Wormserin bin ich nicht nur im Schatten des tausend Jahre alten Doms aufgewachsen, sondern auch in unmittelbarer Nachbarschaft zum ebenso alten jüdischen Friedhof ‚Heiliger Sand‘. Seine windschiefen uralten Grabsteine - manche mit kleinen Steinchen belegt - waren mir schon als Kind vertraut und erfüllten mich mit Ehrfurcht und Stolz, vor allem wenn ich hörte, dass dies der älteste erhalten jüdische Friedhof Europas ist. Zusammen mit Mainz und Speyer bildete Worms das Zentrum des jüdischen Lebens in alter Zeit, als es entlang des Rheins eine blühende jüdische Kultur gab.

Doch während heute jeder die Bedeutung der romanischen Dome von Speyer, Worms und Mainz kennt, wissen nicht viele, wie sehr diese drei Städte auch durch ihre jüdische Bevölkerung geprägt wurden. Davon zeugen neben den Friedhöfen auch Synagogen und Ritualbäder, Frauenschuln und Raschi-Lehrhaus. Es war höchste Zeit, dass SchUM als Wiege des aschkenasischen Judentums am Rhein bekannt und als Welterbe gewürdigt wird.«

Thorsten Mühl
Thorsten Mühl© Sparkasse Mainz
Thorsten Mühl Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz

»Die Auszeichnung ›Welterbe‹ verdeutlicht, wie einmalig der Wert einer Kulturstätte ist. Dabei sind die SchUM-Stätten nicht erst heute bedeutsam: Schon vor vielen Jahrhunderten bildeten Sie einen Verbund, der prägend für Architektur, Kultur, Religion und Rechtsprechung des Judentums in Mittel- und Osteuropa war – und bis heute ist. Mit dem Erhalt der SchUM-Stätten wird deutlich, dass jüdisches Leben seit jeher seinen Platz in unserer Region hat. Dieses Andenken ist das wahre Erbe, das uns die verbliebenen historischen Zeugnisse heute und in Zukunft vor Augen führen. Über die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe freuen wir uns daher ganz besonders.«

Rabbinerin Dr. Eliza Klapheck
Rabbinerin Dr. Eliza KlapheckRafael Herlich
Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck Frankfurt am Main

»Man fühlt in den SchUM-Stätten noch stets den rabbinischen genius loci. Ein Ausflug dorthin gibt mir immer Inspiration.«

Ihre Fördermitgliedschaft im SchUM-Städte e.V.

Über eine fördernde Mitgliedschaft unterstützen Sie pädagogische und museale Angebote, Veranstaltungen und die Gestaltung von Infomaterial. Fördernde Mitglieder werden über Strategien des Vereins informiert und erhalten weitere Angebote.
Jede Person, die uns so unterstützt, ist ein/e aktiver Botschafter_in für SchUM!